pCloud vs. Google Drive vs. Dropbox 2026: Welcher Cloud-Speicher lohnt sich?

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| Merkmal | pCloud | Google Drive (Google One) | Dropbox |
|---|---|---|---|
| Gratis-Speicher | 2 GB, bis 10 GB freischaltbar | 15 GB (geteilt mit Gmail und Google Fotos) | 2 GB |
| 2 TB im Abo | 9,99 $/Monat oder 99,99 $/Jahr | 9,99 $/Monat (Paket «Google AI Plus», mit Gemini) | 9,99 $/Monat bei Jahreszahlung (119,88 $), 11,99 $ monatlich |
| Einmalkauf (Lifetime) | 2 TB 499 $, 500 GB 219 $, 10 TB 1'499 $ – in Aktionen weniger | nein | nein |
| Kleineres Paket | 500 GB für 4,99 $/Monat | 100 GB für 1,99 $/Monat | keines |
| Familie | nur Lifetime: 2 TB 749 $ für 5 Personen | jedes Bezahlpaket mit bis zu 5 weiteren Personen teilbar | Family: 2 TB für 6 Personen |
| Zero-Knowledge-Verschlüsselung | Zusatz «Encryption»: 150 $ einmalig oder 49,99 $/Jahr | nein (nur für Workspace-Firmenkonten) | nein (nur im Firmenpaket Advanced, 24 $/Nutzer/Monat) |
| Serverstandort für Privatkunden | Luxemburg oder Dallas, wählbar | nicht wählbar | USA (EU nur für Firmenteams ab 10 Lizenzen) |
| Vertragspartner, Rechtsraum | pCloud International AG, Baar (Schweiz) | Google LLC (USA, CLOUD Act) | Dropbox Inc., San Francisco (USA, CLOUD Act) |
| Dateiversionen | 30 Tage (Gratis 15), 365 Tage gegen Aufpreis | 30 Tage oder 100 Versionen | 30 Tage (Plus), 180 Tage in Firmenpaketen |
| Maximale Dateigrösse | unbegrenzt | 5 TB | 2 TB |
| Office und Zusammenarbeit | neue Editoren «pCloud Docs», noch ohne Testurteil | Docs, Sheets, Slides – die Referenz | Paper, Integrationen mit Microsoft 365 und Google |
| Trustpilot (19.10.2026) | 3,1 von 5 aus 1'696 Bewertungen | kein aussagekräftiges Profil | 1,3 von 5 aus 1'601 Bewertungen |
| Fachtests 2026 | TechRadar Platz 2 (4 von 5); Cloudwards Privatsphäre 80 % | TechRadar Platz 9 (4,5 von 5); Cloudwards Privatsphäre 30 % | nicht in der TechRadar-Liste; Cloudwards Privatsphäre 60 % |
| Am besten für | Langzeit-Archiv, Medien, Datenschutz, Abo-Müde | Alltag, Android, Zusammenarbeit | Sync über Plattformen, Team-Workflows |
- pCloud:
- 2 GB, bis 10 GB freischaltbar
- Google Drive (Google One):
- 15 GB (geteilt mit Gmail und Google Fotos)
- Dropbox:
- 2 GB
- pCloud:
- 9,99 $/Monat oder 99,99 $/Jahr
- Google Drive (Google One):
- 9,99 $/Monat (Paket «Google AI Plus», mit Gemini)
- Dropbox:
- 9,99 $/Monat bei Jahreszahlung (119,88 $), 11,99 $ monatlich
- pCloud:
- 2 TB 499 $, 500 GB 219 $, 10 TB 1'499 $ – in Aktionen weniger
- Google Drive (Google One):
- nein
- Dropbox:
- nein
- pCloud:
- 500 GB für 4,99 $/Monat
- Google Drive (Google One):
- 100 GB für 1,99 $/Monat
- Dropbox:
- keines
- pCloud:
- nur Lifetime: 2 TB 749 $ für 5 Personen
- Google Drive (Google One):
- jedes Bezahlpaket mit bis zu 5 weiteren Personen teilbar
- Dropbox:
- Family: 2 TB für 6 Personen
- pCloud:
- Zusatz «Encryption»: 150 $ einmalig oder 49,99 $/Jahr
- Google Drive (Google One):
- nein (nur für Workspace-Firmenkonten)
- Dropbox:
- nein (nur im Firmenpaket Advanced, 24 $/Nutzer/Monat)
- pCloud:
- Luxemburg oder Dallas, wählbar
- Google Drive (Google One):
- nicht wählbar
- Dropbox:
- USA (EU nur für Firmenteams ab 10 Lizenzen)
- pCloud:
- pCloud International AG, Baar (Schweiz)
- Google Drive (Google One):
- Google LLC (USA, CLOUD Act)
- Dropbox:
- Dropbox Inc., San Francisco (USA, CLOUD Act)
- pCloud:
- 30 Tage (Gratis 15), 365 Tage gegen Aufpreis
- Google Drive (Google One):
- 30 Tage oder 100 Versionen
- Dropbox:
- 30 Tage (Plus), 180 Tage in Firmenpaketen
- pCloud:
- unbegrenzt
- Google Drive (Google One):
- 5 TB
- Dropbox:
- 2 TB
- pCloud:
- neue Editoren «pCloud Docs», noch ohne Testurteil
- Google Drive (Google One):
- Docs, Sheets, Slides – die Referenz
- Dropbox:
- Paper, Integrationen mit Microsoft 365 und Google
- pCloud:
- 3,1 von 5 aus 1'696 Bewertungen
- Google Drive (Google One):
- kein aussagekräftiges Profil
- Dropbox:
- 1,3 von 5 aus 1'601 Bewertungen
- pCloud:
- TechRadar Platz 2 (4 von 5); Cloudwards Privatsphäre 80 %
- Google Drive (Google One):
- TechRadar Platz 9 (4,5 von 5); Cloudwards Privatsphäre 30 %
- Dropbox:
- nicht in der TechRadar-Liste; Cloudwards Privatsphäre 60 %
- pCloud:
- Langzeit-Archiv, Medien, Datenschutz, Abo-Müde
- Google Drive (Google One):
- Alltag, Android, Zusammenarbeit
- Dropbox:
- Sync über Plattformen, Team-Workflows
Die Wahl zwischen pCloud, Google Drive und Dropbox ist eine Grundsatzfrage: das bequemste Ökosystem, der bewährteste Sync oder maximale Kontrolle zum Einmalpreis? Dieser Vergleich stützt sich auf die Preis- und Hilfeseiten der drei Anbieter (abgerufen am 19.10.2026, US-Dollar-Ansicht), auf die Tests von TechRadar, Cloudwards und der Verbraucherorganisationen Que Choisir und Testachats sowie auf die Trustpilot-Profile. Einen eigenen Praxistest haben wir nicht durchgeführt. Es gibt keinen Gesamtsieger, dafür eine klare Empfehlung je nach Nutzertyp.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Preise und Speicher: Wo dein Geld am weitesten reicht
- 2. Datenschutz: Der CLOUD-Act-Faktor
- 3. Verschlüsselung: Wo «sicher» nicht gleich «sicher» ist
- 4. Zusammenarbeit und Ökosystem: Googles Heimspiel
- 5. Sync, Tempo und Medien
- 6. Was Nutzerinnen und Nutzer sagen
- 7. Was unabhängige Tests sagen
- 8. Grundlage dieses Vergleichs
- 9. FAQ
Preise und Speicher: Wo dein Geld am weitesten reicht
Beim Gratis-Speicher gewinnt Google klar: 15 GB für jedes Google-Konto – allerdings geteilt mit Gmail und Google Fotos, ein volles Postfach knabbert also am Cloud-Platz. Dropbox Basic bietet 2 GB. pCloud startet ebenfalls mit 2 GB und lässt sich über ein Einsteiger-Tutorial und Einladungen auf 10 GB erweitern.
Bei 2 TB kosten alle drei 9,99 $ pro Monat – mit Unterschieden im Kleingedruckten. Google hat das 2-TB-Paket 2026 in «Google AI Plus» umbenannt und bündelt es mit dem KI-Assistenten Gemini; die Jahreszahlung spart laut Google bis zu 16 %. Dropbox Plus kostet 9,99 $ nur bei Jahreszahlung (119,88 $), monatlich sind es 11,99 $ (Cloudwards, Stand 07.09.2026). pCloud verlangt 9,99 $ monatlich oder 99,99 $ im Jahr. Für kleinere Bedürfnisse bietet Google 100 GB für 1,99 $ und pCloud 500 GB für 4,99 $ pro Monat; Dropbox hat kein kleineres Paket mehr.
Den Unterschied macht der Einmalkauf: Nur pCloud verkauft Speicher als Lifetime-Paket – 2 TB für 499 $, 500 GB für 219 $, 10 TB für 1'499 $ (pcloud.com, 19.10.2026). Gemessen am Jahresabo ist das zum Listenpreis nach fünf Jahren günstiger, zu einem Aktionspreis wie am Black Friday 2025 (2 TB für 279 €) nach knapp drei. Wann pCloud die Preise senkt: (→ pCloud Black Friday 2026: Was zu erwarten ist – und ob sich Warten lohnt).
Ehrlich dazu: «Lifetime» meint laut AGB die Lebenszeit der Kontoinhaberin oder des Kontoinhabers, höchstens 99 Jahre – und praktisch die Lebensdauer der Firma. pCloud gibt es seit 2013. Die Rückgabefrist beträgt 14 Tage. Alle Details: (→ pCloud Test 2026: Lohnt sich der Lifetime-Cloudspeicher?).
Alle Beträge sind die US-Dollar-Preise der Anbieter. In der Schweiz und in der EU rechnen die drei in Franken oder Euro ab, und die Beträge weichen ab – massgebend ist der Warenkorb.
Datenschutz: Der CLOUD-Act-Faktor
Google und Dropbox sind US-Unternehmen und unterliegen dem US CLOUD Act: US-Behörden können die Herausgabe von Daten verlangen, unabhängig davon, wo die Server stehen – auch bei Daten in einem EU-Rechenzentrum. Dropbox speichert die Daten von Privatkunden ohnehin in den USA; eine EU-Region gibt es nur für Firmenteams ab zehn Lizenzen. Google lässt Privatkunden den Standort nicht wählen.
pCloud ist eine Schweizer Aktiengesellschaft mit Sitz in Baar (Zug), es gilt Schweizer Recht. Bei der Registrierung wählst du den Serverstandort Luxemburg (EU) oder Dallas (USA); ein späterer Wechsel kostet 19,99 $. Für Verträge, Ausweise oder Geschäftsunterlagen ist das ein struktureller Vorteil, für Ferienfotos zweitrangig.
Cloudwards bewertet die Privatsphäre entsprechend: pCloud 80 %, Dropbox 60 %, Google Drive 30 % – bei Google wegen der Datenerhebung und weil alle Uploads automatisch gescannt werden. Auch bei Dropbox kritisieren Nutzerinnen und Nutzer auf Trustpilot im September 2026 neue Bedingungen zum Durchsuchen von Dateien.
Verschlüsselung: Wo «sicher» nicht gleich «sicher» ist
Alle drei verschlüsseln die Übertragung (TLS) und die Daten auf dem Server mit AES-256. Der Haken: Bei allen dreien kann der Anbieter die Dateien technisch lesen. Google bietet clientseitige Verschlüsselung nur für Workspace-Firmenkonten, Dropbox Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nur im Firmenpaket Advanced für 24 $ pro Nutzer und Monat.
pCloud bietet als einziger der drei einen Zero-Knowledge-Ordner für Privatkunden – als Zusatz «pCloud Encryption» für 150 $ einmalig oder 49,99 $ pro Jahr. Dort werden Dateien auf deinem Gerät verschlüsselt, den Schlüssel kennt nur du. Forschende der ETH Zürich haben 2024 Schwächen in dieser Verschlüsselung beschrieben (ein böswilliger Server könnte Schlüssel oder Dateien unterschieben); pCloud nannte die Szenarien theoretisch und hat bis Oktober 2026 keinen Fix angekündigt.
Wer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung serienmässig und ohne Aufpreis will, ist bei Proton Drive aus Genf richtig: 5 GB gratis, 200 GB für 3,99 $ pro Monat bei Jahreszahlung (47,88 $), 2 TB für zwei Personen im Paket Duo für 14,99 $ pro Monat (179,88 $ im Jahr; proton.me, 19.10.2026). Dafür fehlen dort Lifetime-Kauf und Medienplayer.
Zusammenarbeit und Ökosystem: Googles Heimspiel
Google Drive ist über Docs, Sheets und Slides das mit Abstand beste Werkzeug fürs gemeinsame Arbeiten in Echtzeit – im Browser, gratis, ohne Installation. Wer im Google- oder Android-Ökosystem lebt, hat hier den grössten Alltagsnutzen. TechRadar führt Google Drive in der Bestenliste 2026 mit 4,5 von 5 Sternen und nennt die kostenlose Office-Suite als Hauptstärke.
Dropbox kontert mit Dropbox Paper, der Integration von Microsoft 365 und Google Docs sowie einem grossen Netz an Drittanbieter-Anbindungen – stark, wenn viele Tools zusammenspielen müssen.
pCloud war hier lange ohne Antwort. Seit 2026 gibt es in den Premium-Paketen «pCloud Docs» mit Editoren für Dokumente, Tabellen und Präsentationen; wie gut die Zusammenarbeit damit funktioniert, hat noch kein Fachtest beurteilt. Bis dahin gilt: pCloud ist ein Datei- und Medientresor, kein Werkzeug für Teams.
Sync, Tempo und Medien
Beim Tempo liegen die drei gleichauf: Im Cloudwards-Test mit einer 5-GB-Datei über eine 100-Mbit-Leitung brauchten Dropbox und Google Drive rund sieben Minuten für Upload und Download, pCloud ebenso. Dropbox überträgt bei Änderungen nur die geänderten Blöcke einer Datei und synchronisiert im lokalen Netz direkt zwischen Geräten – bei grossen, oft geänderten Dateien ein Vorteil, den Google Drive laut Cloudwards nicht bietet.
Die Grenzen: Dropbox nimmt Dateien bis 2 TB an, Google bis 5 TB, pCloud nennt keine Grenze. Dateiversionen reichen bei Dropbox Plus und Google 30 Tage zurück (Google zusätzlich höchstens 100 Versionen), bei pCloud 30 Tage mit der Option auf 365 Tage gegen Aufpreis. Passwortgeschützte Freigabelinks gibt es bei pCloud in allen Bezahlpaketen, bei Dropbox erst in den Firmenpaketen, bei Google gar nicht. Ein Versionsverlauf ist auch eine Backup-Frage: Laut der Studie «KMU Cybersicherheit 2026» testet nur ein Viertel der Schweizer Kleinbetriebe, ob sich ihre Sicherungen zurückspielen lassen (→ Über 35'000 Schweizer KMU von schweren Cyberangriffen getroffen – nur jedes vierte testet seine Backups) – das gilt für Cloud-Kopien genauso wie für externe Festplatten.
pCloud hat als einziger einen integrierten Musik- und Videoplayer, der direkt aus der Cloud streamt, und bindet den Speicher als virtuelles Laufwerk ohne lokalen Platzbedarf ein. Für grosse Foto-, Musik- oder Filmsammlungen ist das laut Cloudwards und TechRadar ein echtes Alleinstellungsmerkmal.
Was Nutzerinnen und Nutzer sagen
Auf Trustpilot schneidet keiner der drei gut ab, Dropbox aber am schlechtesten: 1,3 von 5 aus 1'601 Bewertungen, 78 % davon mit einem Stern (Stand 19.10.2026). Die Kritik dreht sich um Abbuchungen ohne Hinweis, Hürden beim Kündigen und einen Support, der nur schriftlich und ohne Fortschritt antwortet.
pCloud steht bei 3,1 von 5 aus 1'696 Bewertungen (57 % fünf Sterne, 22 % ein Stern). Beklagt werden langsame Antworten des Supports, verweigerte Rückerstattungen nach der 14-Tage-Frist und Sync-Probleme; gelobt werden Bedienung, Lifetime-Preis und EU-Server. In den App-Stores liegt pCloud bei 4,5 bis 4,6 von 5.
Für Google Drive gibt es kein aussagekräftiges Trustpilot-Profil; das Profil von Google One hat nur 83 Bewertungen und ist nicht vom Unternehmen beansprucht. Dropbox nennt für das zweite Quartal 2026 18,19 Millionen zahlende Kunden und über 700 Millionen registrierte Konten; pCloud spricht von über 22 Millionen Nutzerinnen und Nutzern.
Was unabhängige Tests sagen
TechRadar («Best cloud storage of 2026», Stand 13.08.2026) setzt pCloud auf Platz 2 als «Best for lifetime value» (4 von 5) und Google Drive auf Platz 9 als «Best budget option» (4,5 von 5, kritisiert: keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, kein vollständiges Backup, enge Bindung ans Google-Ökosystem). Dropbox fehlt in der Liste; im Einzeltest (Stand 02.07.2024) heisst es «Dropbox is at the top at what it does», mit Abzügen für den Preis, die 2 GB gratis und die fehlende Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.
Cloudwards sieht im direkten Duell Dropbox knapp vor Google Drive («Dropbox has the edge», Stand 06.04.2025) – wegen Block-Sync, Link-Passwörtern und Ablaufdaten, die Google nicht bietet. Im pCloud-Test (Stand 26.02.2026) vergibt Cloudwards 92 % fürs Tempo und kritisiert die kostenpflichtige Verschlüsselung und die fehlende Office-Integration.
Die Verbraucherorganisationen Que Choisir (Frankreich) und Testachats (Belgien) haben zwölf Cloud-Dienste geprüft und empfehlen beide Dropbox und pCloud; pCloud punktete mit Sicherheit und Datenschutz (test.de, 09.02.2026).
Kurz: Keiner kann alles am besten – und genau deshalb lohnt der Blick auf den eigenen Anwendungsfall.
Grundlage dieses Vergleichs
Preise und Funktionen: pcloud.com und help.pcloud.com, one.google.com/about/plans und support.google.com (Speicherplatz, Dateigrössen, Versionen, clientseitige Verschlüsselung), dropbox.com/plans und help.dropbox.com (Verschlüsselung, Serverstandorte, Versionen, Upload-Grenzen, Transfer), proton.me/drive – alle abgerufen am 19.10.2026 in der US-Dollar-Ansicht. Dropbox-Monatspreis: Cloudwards (Stand 07.09.2026).
Fachtests: TechRadar «Best cloud storage of 2026» (Stand 13.08.2026) sowie die Einzeltests zu Google Drive (03.07.2024) und Dropbox (Stand 02.07.2024); Cloudwards «Dropbox vs Google Drive» (Stand 06.04.2025), pCloud Review (Stand 26.02.2026), Google Drive Review (Stand 30.06.2026), Dropbox Review (Stand 17.09.2026); test.de (09.02.2026). Verschlüsselung: Studie der ETH Zürich (ACM CCS 2024).
Bewertungen und Firmenzahlen: Trustpilot-Profile pcloud.com, www.dropbox.com und one.google.com (19.10.2026); Dropbox-Quartalsmitteilung vom 06.08.2026; pCloud-Firmenseite. Einen eigenen Praxistest haben wir nicht durchgeführt.
FAQ
Welcher Cloud-Speicher ist der günstigste?
Im 2-TB-Abo kosten alle drei 9,99 $ pro Monat (Dropbox nur bei Jahreszahlung). Langfristig ist pCloud dank Lifetime-Kauf am günstigsten: 2 TB einmalig 499 $ (Stand 19.10.2026), in Aktionen ab 279 € – zum Listenpreis ab fünf Jahren Nutzung günstiger als das Abo, zum Aktionspreis ab knapp drei.
Welcher ist der sicherste?
Für den Datenschutz führt pCloud: Schweizer Firma ausserhalb des CLOUD Act, Serverstandort in der EU wählbar, optionaler Zero-Knowledge-Ordner (kostenpflichtig, mit bekannten Schwächen). Google Drive und Dropbox verschlüsseln nur auf dem Server und unterliegen als US-Firmen dem CLOUD Act. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ohne Aufpreis bietet nur Proton Drive.
Was ist der US CLOUD Act – und betrifft er mich?
Ein US-Gesetz, das Behörden Zugriff auf Daten von US-Anbietern erlaubt – egal, wo die Server stehen. Relevant vor allem für sensible oder geschäftliche Dokumente. Für Ferienfotos zweitrangig.
Lohnt sich pClouds Lifetime-Modell wirklich?
Zum Listenpreis ab fünf Jahren Nutzung, zum Aktionspreis nach knapp drei – danach zahlst du nichts mehr. «Lifetime» meint laut AGB die Lebenszeit der Kontoinhaberin oder des Kontoinhabers, höchstens 99 Jahre, und praktisch die Lebensdauer der Firma. Details: (→ pCloud Test 2026: Lohnt sich der Lifetime-Cloudspeicher?).
Google Drive oder Dropbox – was ist besser?
Google Drive für Gratis-Speicher, Office-Zusammenarbeit und Android. Dropbox für Block-Sync, passwortgeschützte Links (nur in Firmenpaketen) und Drittanbieter-Integrationen. Bei den Nutzerbewertungen liegt Dropbox mit 1,3 von 5 auf Trustpilot klar hinten.
Welcher Dienst ist am besten für Fotos und Videos?
pCloud dank integriertem Medienplayer, der direkt aus der Cloud streamt, und ohne Dateigrössen-Grenze – ideal für grosse Sammlungen. Google Fotos ist bequemer für Handy-Schnappschüsse, teilt sich aber die 15 GB mit Gmail und komprimiert je nach Einstellung.
Was ist aus Google One Premium geworden?
Google hat das 2-TB-Paket 2026 in «Google AI Plus» umbenannt und mit dem KI-Assistenten Gemini gebündelt; es kostet weiterhin 9,99 $ pro Monat. Darüber gibt es «Google AI Pro» mit 5 TB für 19,99 $ pro Monat (one.google.com, 19.10.2026).
Es gibt keinen Gesamtsieger, sondern drei klare Gewinner für drei Bedürfnisse. Google Drive für alle, die Gratis-Speicher und die Zusammenarbeit an Dokumenten brauchen. Dropbox für zuverlässigen Sync über alle Plattformen und Team-Workflows – trotz schwacher Nutzerbewertungen. pCloud für alle, die Abo-müde sind, einen Anbieter ausserhalb der USA wollen oder eine grosse Mediensammlung dauerhaft parken – am besten gekauft in einer Aktion. Wer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ohne Aufpreis will, schaut sich Proton Drive an.
Ali Cetinkaya ist Wirtschaftsinformatiker mit über 15 Jahren Erfahrung in IT und Online-Marketing. Für DealsScout wertet er Tarife, Tools und Deals aus – ehrlich, transparent und ohne Fachchinesisch.