Passkeys einrichten – ohne Passwort anmelden auf iPhone, Android und Windows
Diese Anleitung ist für alle, die sich bei Google, Apple, Microsoft und immer mehr anderen Diensten ohne Passwort anmelden wollen – und dabei nicht aus dem Konto fliegen möchten, wenn das Smartphone verloren geht. Wir zeigen, wie du einen Passkey im Google-Konto, auf iPhone und Mac, auf Android und in Chrome sowie unter Windows und im Microsoft-Konto anlegst, wie du ihn in einem Passwort-Manager wie Bitwarden, 1Password, NordPass oder Proton Pass speicherst, und was du vorher für den Verlustfall vorbereitest. Vorweg ehrlich: Das ist kein eigener Praxistest, sondern eine Auswertung. Grundlage sind die Hilfeseiten von Apple, Google und Microsoft, die Hilfeseiten der vier Passwort-Manager, die Technologiebetrachtung «Passkeys» des Schweizer Bundesamts für Cybersicherheit BACS und die Mitteilung der FIDO Alliance vom 15.10.2026, alle geprüft am 03.11.2026. Menünamen übernehmen wir so, wie sie auf den Hilfeseiten stehen. Eine Eigenheit: Microsofts deutsche Hilfe ist teilweise maschinell übersetzt und schreibt «Hauptschlüssel», wo im Dialog «Passkey» steht; Apple und Google schreiben «Passkey». Wir bleiben bei «Passkey».
Inhaltsverzeichnis
- 1. Schritt für Schritt
- 2. Was ist ein Passkey – und warum funktioniert er nur beim echten Dienst?
- 3. Warum ein Passkey besser ist als ein Passwort
- 4. Synchronisiert oder gerätegebunden: welcher Passkey wie sicher ist
- 5. Wo Passkeys heute schon funktionieren
- 6. Grenzen und Risiken: was ein Passkey nicht löst
- 7. Einordnung von DealsScout: in dieser Reihenfolge umstellen
- 8. Gut zu wissen
- 9. FAQ
- 10. Quellen
So geht es
Wähle dein Gerät oder Programm:
Google-Konto: Passkey erstellen
Geprüft mit der deutschen Google-Hilfeseite «Für die Anmeldung Passkeys statt Passwörter verwenden» und dem Google-Blog vom 10.10.2023, Stand 03.11.2026. Wer zusätzlich einen zweiten Faktor für den Ersatzweg einrichten will, findet den Weg in unserer Anleitung zur Zwei-Faktor-Authentifizierung bei Google (verlinkt weiter unten im Abschnitt «Warum ein Passkey besser ist als ein Passwort»).
Voraussetzungen prüfen
Google braucht laut Hilfe ein Smartphone mit Android 9 oder iOS 16 oder neuer, einen Computer mit Windows 10, macOS Ventura oder ChromeOS 109 oder neuer, oder einen Hardware-Sicherheitsschlüssel mit FIDO2. Auf dem Smartphone muss die Displaysperre aktiv sein, auf iPhone, iPad und Mac zusätzlich der iCloud-Schlüsselbund – Google fordert dich beim Einrichten dazu auf, falls er fehlt. Soll das Smartphone dich am Computer anmelden, schalte Bluetooth ein. Betriebssystem und Browser müssen aktuell sein, und im Inkognitomodus lassen sich Passkeys laut Google bei manchen Systemen nicht erstellen oder verwenden.
«Passkey erstellen» im Google-Konto
Rufe myaccount.google.com/signinoptions/passkeys auf, bestätige gegebenenfalls deine Identität und tippe auf «Passkey erstellen». Du musst dein Gerät entsperren – mit Fingerabdruck, Gesicht oder PIN. Willst du Passkeys auf mehreren Geräten, wiederholst du das auf jedem Gerät; nach dem ersten Passkey schlägt Google dir das beim nächsten Anmelden auf einem passenden Gerät oft selbst vor. Googles Warnung dazu gilt wörtlich: Erstelle Passkeys nur auf Geräten, die du selbst besitzt und verwendest, denn danach kann jede Person, die dein Gerät entsperren kann, auf dein Google-Konto zugreifen – auch wenn du dich vom Konto abgemeldet hast.
Mit dem Passkey anmelden
Öffne die Google-Anmeldeseite und gib deinen Nutzernamen ein. Beim Tippen ins Feld erscheint laut Hilfe eventuell eine Liste mit Passkeys – wähle deinen und folge der Anleitung deines Betriebssystems, um das Gerät zu entsperren. Eine Besonderheit auf Android: Nach einer Abmeldung kannst du dich auf diesem Android-Gerät bis zu 6 Stunden lang wieder mit dem Passkey anmelden; danach brauchst du eine andere Methode, und beim erneuten Anmelden erzeugt das Gerät automatisch einen neuen Passkey, der alte läuft ab. Auf allen anderen Geräten kannst du dich nach dem Abmelden jederzeit wieder per Passkey anmelden.
Passwort überspringen – oder doch zuerst eingeben
Mit dem ersten Passkey schaltet Google die Einstellung «Wenn möglich, Passwort überspringen» ein; laut Google-Blog ist das seit dem 10.10.2023 die Standardeinstellung für private Google-Konten. Nutzt du die 2-Faktor-Authentifizierung, entfällt mit dem Passkey auch der zweite Schritt, weil der Passkey bereits den Besitz des Geräts bestätigt. Wer lieber immer zuerst das Passwort eingibt, meldet sich im Google-Konto an, tippt auf «Sicherheit und Anmeldung» und deaktiviert unter «So melden Sie sich in Google an» die Option «Wenn möglich, Passwort überspringen» – ein Passkey dient dann als zweiter Schritt. Bei Workspace-Konten von Arbeitgeber oder Schule entscheidet laut Google die Administration, ob die Anmeldung nur mit Passkey erlaubt ist; sonst bleibt er zweiter Faktor oder Wiederherstellungsoption.
Fristen, Sicherheitsschlüssel und Anmeldung am Computer
Ein neu erstellter Passkey ist laut Google bis zu 7 Tage lang eventuell nicht für die Anmeldung verfügbar; ein bereits vertrauenswürdiger Passkey oder Sicherheitsschlüssel kann das beschleunigen. Erkennt Google einen verdächtigen Passkey, wird er deaktiviert, und du hast ab der Benachrichtigung 30 Tage, um zu bestätigen, dass du ihn selbst hinzugefügt hast – sonst wird er gelöscht. Einen Passkey auf einem FIDO2-Hardware-Schlüssel legst du mit «Passkey erstellen» und «Anderes Gerät verwenden» an. Und um dich am Computer mit dem Passkey deines Smartphones anzumelden, klickst du auf der Anmeldeseite auf «Andere Option wählen» und «Passkey verwenden», scannst den QR-Code mit dem Smartphone (Bluetooth an) und bestätigst dort mit Fingerabdruck, Gesicht oder PIN.
iPhone, iPad, Mac: App «Passwörter» und iCloud-Schlüsselbund
Geprüft mit dem Apple-Benutzerhandbuch «Passkeys zum Anmelden bei Websites und Apps auf dem iPhone verwenden» (Schweizer Fassung) und den Apple-Support-Seiten «Gespeicherte Passwörter und Passkeys auf dem iPhone finden» (28.10.2026) und «iCloud-Schlüsselbund einrichten» (05.10.2026), Stand 03.11.2026. Apple schreibt «Apple Account» (früher Apple-ID) – wir übernehmen das. Apple weist selbst darauf hin, dass der genaue Ablauf je nach App, Website oder Browser etwas abweichen kann.
iCloud-Schlüsselbund und Zwei-Faktor-Authentifizierung einschalten
Laut Apple müssen für Passkeys der iCloud-Schlüsselbund und die Zwei-Faktor-Authentifizierung für deinen Apple Account aktiviert sein. Den Schlüsselbund schaltest du auf dem iPhone so ein: «Einstellungen» öffnen, auf deinen Namen tippen, dann auf «iCloud», unter «Auf iCloud gesichert» auf «Passwörter» (in iOS 17 oder älter «Passwörter und Schlüsselbund») und auf «Dieses [Gerät] synchronisieren». Auf dem Mac geht es über das Apple-Menü, «Systemeinstellungen», deinen Namen, «iCloud», «Passwörter» und «Diesen Mac synchronisieren». Die eigene App «Passwörter» gibt es laut Apple ab iOS 18; davor findest du Passwörter und Passkeys unter «Einstellungen» > «Passwörter».
Passkey erstellen
Öffne auf dem iPhone den Anmeldebildschirm einer Website oder App, die Passkeys unterstützt. Legst du ein neues Konto an, folgst du der Anleitung auf dem Bildschirm; hast du schon eines, meldest du dich mit Accountnamen und Passwort an und öffnest die Accounteinstellungen oder die Accountverwaltung. Erscheint die Option, einen Passkey für den Account zu sichern, tippst du auf «Fortfahren» – fertig, der Passkey liegt in der App «Passwörter». Siehst du keine solche Option, unterstützt die Website oder App laut Apple derzeit keine Passkeys. Passkey und Passwort für dieselbe Website können nebeneinander bestehen; beide stehen unter demselben Account. Laut Apple können Websites und Apps einen Passkey auch automatisch für deinen Account erstellen.
Mit dem Passkey anmelden
Tippe auf dem Anmeldebildschirm auf das Feld für den Accountnamen und dann auf den Accountnamen, der unten auf dem Bildschirm oder über der Tastatur vorgeschlagen wird. Bestätige mit Face ID oder Touch ID; ist beides nicht eingerichtet, gibst du den Gerätecode ein, mit dem du das iPhone entsperrst. Der gesicherte Passkey schliesst die Anmeldung laut Apple automatisch ab – ein Passwort tippst du nicht mehr. Wird kein Accountname vorgeschlagen, gibst du ihn von Hand ein.
Auf einem fremden Gerät anmelden oder einen Passkey erstellen
An einem Computer, der nicht mit deinem Apple Account verknüpft ist – Apple nennt die Bibliothek, das Internetcafé oder den Rechner von Bekannten –, gibst du deinen Benutzernamen ein, wählst «Weitere Optionen» und dann «Passkey von einem Gerät in der Nähe» (oder eine ähnliche Bezeichnung). Auf dem Bildschirm erscheint ein QR-Code, den du mit der Kamera des iPhone scannst; der Passkey aus deinem iCloud-Schlüsselbund meldet dich an. Willst du auf dem fremden Gerät einen neuen Passkey erstellen, der nicht dort, sondern in deinem Schlüsselbund landet, wählst du statt «Fortfahren» die Punkte «Weitere Optionen» und «Auf einem anderen Gerät sichern», dann «Passkey auf einem Gerät mit Kamera sichern» und scannst den QR-Code. Über «Auf einem anderen Gerät sichern» kannst du einen Passkey laut Apple auch auf einem Hardware-Sicherheitsschlüssel ablegen.
Passkeys ansehen, verwalten und löschen
Öffne die App «Passwörter» und entsperre sie mit Face ID, Touch ID oder deinem Code. Tippe auf die Kategorie «Passkeys» und auf den Account, dann auf «Bearbeiten», auf «Löschen» und zur Bestätigung auf «Passkey löschen». Nach dem Löschen kannst du jederzeit einen neuen Passkey erstellen – das ist laut Apple auch der Weg, wenn du einen Passkey ersetzen willst. Gelöschte Einträge findest du in der App unter «Gelöscht» («Zuletzt gelöscht»). Siri hilft beim Suchen, etwa mit «Zeige meine Passwörter». In iOS 17 oder älter gehst du über «Einstellungen» > «Passwörter», wählst Website oder App und tippst auf «Passkey löschen». Fehlt ein Passkey auf einem zweiten Gerät, prüfe laut Apple, ob dort der iCloud-Schlüsselbund aktiviert ist.
Android und Chrome: Google Passwortmanager
Geprüft mit der Android-Hilfeseite «Mit Passkeys in Apps und auf Websites anmelden» und der Chrome-Hilfeseite «Passkeys in Chrome verwalten» in der Fassung für Computer, Stand 03.11.2026. Auf Android speichert und synchronisiert der Google Passwortmanager die Passkeys über dein Google-Konto; Google weist darauf hin, dass beide Seiten teilweise mit KI übersetzt sind.
Passkey in einer App erstellen
Du musst dich zuerst in der App oder auf der Website registriert haben – und nicht alle unterstützen Passkeys. Öffne die App und melde dich an. Entweder fordert dich die App von sich aus auf, einen Passkey zu erstellen, oder du findest den Punkt in den App-Einstellungen. Tippe auf «Passkey erstellen», prüfe die Angaben, die mit dem Passkey gespeichert werden, und bestätige mit der Displaysperre deines Geräts – Fingerabdruck, Gesichtserkennung, PIN oder Muster.
Mit dem Passkey anmelden
Öffne die App, wähle das Konto, mit dem du dich anmelden willst, und schliesse die Anmeldung mit der Displaysperre ab. Weil die Passkeys laut Google über deinen Passwortmanager gespeichert und synchronisiert werden, kannst du sie auch auf anderen Geräten nutzen, auf denen du mit demselben Google-Konto angemeldet bist.
Passwortmanager für Passkeys wählen
Gehe in die «Einstellungen» und tippe auf «Passwörter, Passkeys & Konten» – du kannst in den Einstellungen auch nach «Passwort» suchen. Tippe auf den Namen des Passwortmanagers und wähle den, den du nutzen willst: den Google Passwortmanager oder einen anderen Anbieter; Google nennt als Beispiele Samsung Pass, Keeper und 1Password. Damit der gewählte Manager dir beim Anmelden Passkeys vorschlägt, stellst du im selben Menü die Ein/Aus-Schaltfläche neben dem Passwortmanager auf «Ein».
Am Computer in Chrome: Passkey und PIN
Im Google Passwortmanager kannst du Passkeys laut Chrome-Hilfe auf einem Computer mit Windows 10 oder neuer oder einem Chromebook mit ChromeOS 129 oder neuer speichern, wenn du in Chrome mit deinem Google-Konto angemeldet bist. Besuchst du eine Website, die Passkeys unterstützt, fragt Chrome, ob du einen Passkey im Google Passwortmanager erstellen willst, und zeigt dazu den Namen der Website, deine E-Mail-Adresse und deinen Kontonamen; mit «Erstellen» bestätigst du. Beim ersten Passkey wirst du aufgefordert, eine «PIN für den Google Passwortmanager» anzulegen. Diese PIN wird laut Google jedes Mal verlangt, wenn du dich auf einer Website mit einem dort gespeicherten Passkey anmeldest; sie hilft, deine Passkeys auf einem neuen Gerät wiederherzustellen, und sorgt dafür, dass niemand sonst auf die verschlüsselten Daten zugreifen kann. Hast du schon einen Passkey für dein Google-Konto, fragt Chrome stattdessen eventuell nach Passwort, PIN oder Fingerabdruck deines Computers.
Passkeys in Chrome verwalten
Öffne Chrome am Computer, klicke auf das Dreipunkt-Menü, dann auf «Passwörter und Autofill» und «Google Passwortmanager». Links unter «Einstellungen» findest du die Option «Für eine schnellere Anmeldung Passkey automatisch erstellen lassen»: Ist sie an, kann eine Website beim Anmelden mit einem gespeicherten Passwort automatisch einen Passkey für dich anlegen – der Passwortmanager informiert dich dann. Die Option erscheint laut Google erst, wenn «Speichern von Passwörtern und Passkeys anbieten» aktiviert ist. Im selben Bereich steht «Alle Google Passwortmanager-Daten löschen» (mit «Daten löschen» und «Löschen») und «PIN für Google Passwortmanager ändern». Siehst du beim Anmelden die Meldung «Dieser Passkey funktioniert nicht mehr. Er wurde von [Website-Link] gelöscht und wird demnächst auch hier entfernt.», hat die Website den Passkey für ungültig erklärt – erstelle auf der Website einen neuen.
Windows und Microsoft-Konto: Windows Hello
Geprüft mit den Microsoft-Hilfeseiten «Erstellen und Speichern eines Hauptschlüssels» (deutsch), «Manage your saved passkeys» und «What are passkeys and why they matter» (beide nur auf Englisch verfügbar), Stand 03.11.2026. Die deutsche Seite nennt die Dialogtexte wörtlich, wir übernehmen sie; «Hauptschlüssel» heisst dort, was im Dialog «Passkey» heisst.
Passkey für das Microsoft-Konto anlegen
Melde dich auf dem Gerät, auf dem der Passkey entstehen soll, unter account.live.com/proofs/manage bei den «Erweiterten Sicherheitsoptionen» deines Microsoft-Kontos an. Wähle «Neue Methode zum Anmelden oder Überprüfen hinzufügen» und dann «Gesicht, Fingerabdruck, PIN oder Sicherheitsschlüssel». Folge den Anweisungen auf dem Gerät. Für ein Geschäfts- oder Schulkonto läuft es laut Microsoft über mysignins.microsoft.com/security-info und «Anmeldemethode hinzufügen» – aber nur, wenn die Organisation Passkeys erlaubt; sie kann die Optionen einschränken.
Speicherort wählen
Windows schlägt einen Speicherort vor. Mit «Weiter» oder «Erstellen» nimmst du ihn an, mit «Ändern» oder «Speichern auf eine andere Weise» siehst du die Alternativen. Laut Microsoft stehen vier zur Wahl: ein Passwort-Manager (Microsoft Passwort-Manager oder ein anderer synchronisierter Anmeldeinformations-Manager wie Google Passwort-Manager oder Apple iCloud-Schlüsselbund), «iPhone, iPad oder Android-Gerät» (du scannst einen QR-Code mit der Kamera des Mobilgeräts, tippst dort auf «Hauptschlüssel verwenden» und musst eventuell per Bluetooth koppeln), ein physischer Sicherheitsschlüssel oder «Windows-Gerät/Windows Hello», bei dem der Passkey lokal auf diesem Windows-Gerät liegt. Die letzte Option fehlt laut Microsoft eventuell, wenn du schon einen Passkey in einem synchronisierten Manager gespeichert hast. Zum Abschluss bestätigst du am gewählten Ort mit Gesichtserkennung, Fingerabdruck oder PIN.
Passkeys für andere Websites und Apps
Bei anderen Diensten erscheint beim Anmelden die Frage «Passkey für die Anmeldung erstellen?». Auch hier wählst du «Weiter» oder «Erstellen» für den vorgeschlagenen Ort oder «Ändern» beziehungsweise «Speichern auf eine andere Weise» für dieselben vier Speicherorte wie beim Microsoft-Konto. Kommt keine solche Abfrage, unterstützt die Website, der Dienst oder die App laut Microsoft derzeit keine Passkeys. Microsoft Edge kann Passkeys auch automatisch anlegen, wenn du dich mit einem in Edge oder im Microsoft Passwort-Manager gespeicherten Passwort anmeldest; der Passkey landet dann im Microsoft Passwort-Manager, deine bisherigen Anmeldedaten bleiben. Ein- und ausschalten lässt sich das in Edge unter «Einstellungen» > «Kennwörter und AutoAusfüllen» > «Microsoft Passwort-Manager» > «Weitere Einstellungen» mit «Automatisch Upgrade auf Passkeys».
Lokal gespeicherte Passkeys in Windows 11 verwalten
Passkeys, die mit Windows Hello auf dem Gerät liegen, verwaltest du in der Einstellungen-App unter «Accounts» > «Passkeys» – so heisst es auf Microsofts englischer Hilfeseite; auf Deutsch vermutlich «Konten» > «Passkeys», das konnten wir nicht bestätigen. Dort löschst du einen gerätegebundenen Passkey mit «Delete passkey». Unter «Advanced options» schaltest du die Passkey-Dienste des Geräts ein oder aus, etwa «Save passkeys to this Windows device», und bindest Drittanbieter-Passkey-Manager wie 1Password ein. Laut Microsoft brauchst du dafür Windows 11 mit aktuellen Updates; auf Geräten, die eine Organisation verwaltet, können einzelne Optionen fehlen. Die Chrome-Hilfe ergänzt für die Passkey-Verwaltung in Chrome mindestens Windows 11 Version 22H2.
Passkeys im Microsoft-Konto prüfen und entfernen
Unter account.live.com/proofs/manage zeigt dir das Konto alle Anmelde- und Bestätigungsmethoden, Passkeys mit einem eigenen Symbol. Klappst du einen Passkey auf, siehst du laut Microsoft, wo er gespeichert ist (Gerät, Microsoft Password Manager oder Ähnliches), kannst ihn umbenennen oder entfernen. Entfernst du ihn, meldet er dich nicht mehr an – lege deshalb zuerst eine neue Methode an. Und Vorsicht: Entfernst du alle Sicherheitsinformationen aus dem Konto, versetzt Microsoft es für 30 Tage in einen eingeschränkten Zustand, in dem keine Änderungen an Sicherheitseinstellungen oder Zahlungsdaten möglich sind; E-Mail, OneDrive und Geräte funktionieren weiter. Microsoft begründet das mit dem Schutz vor Angreifern, die Sicherheitsinformationen entfernen.
Passkey im Passwort-Manager (Bitwarden, 1Password, NordPass, Proton Pass)
Geprüft mit den englischen Hilfeseiten «Autofill Passkeys» (Bitwarden), «Save and sign in with passkeys on Windows» (1Password), «Passkeys FAQs» und «How to enable passkeys on iOS devices» (NordPass) sowie «How to use Proton Pass passkeys» (Proton), Stand 03.11.2026. Laut unserem Vergleich vom 16.10.2026 speichern alle vier Passkeys und synchronisieren sie über alle Geräte – Bitwarden und Proton Pass auch im Gratis-Plan.
Warum ein eigener Passwort-Manager
iCloud-Schlüsselbund, Google Passwortmanager und Microsoft Passwort-Manager synchronisieren Passkeys jeweils in ihrem eigenen Ökosystem. Wer iPhone, Android und Windows mischt, hat seine Passkeys mit einem unabhängigen Manager an einem Ort – zusammen mit den Passwörtern, die bei vielen Diensten als Rückfall bleiben. Microsoft und Google nennen Dritt-Manager ausdrücklich als Speicherort: Microsoft 1Password neben iCloud-Schlüsselbund und Google Passwort-Manager, Google unter Android Samsung Pass, Keeper und 1Password. Die Mindestversionen sind bei allen vier ähnlich: Bitwarden, NordPass und Proton Pass verlangen laut ihren Hilfeseiten iOS 17, Bitwarden und Proton Pass Android 14.
Manager als Passkey-Anbieter zulassen
Am Computer installierst du die Browser-Erweiterung des Managers; bei Bitwarden prüfst du in der Erweiterung unter «Settings» > «Notifications», dass «Ask to save and use passkeys» aktiv ist. Auf Android wählst du den Manager unter «Einstellungen» > «Passwörter, Passkeys & Konten» – Proton Pass muss laut Proton dort als Standard-App für Passwörter und Passkeys festgelegt werden. Auf dem iPhone beschreibt NordPass den Weg «Settings» > «Passwords» > «Password Options», dort NordPass anhaken und mit dem Entsperren der App bestätigen; bei Proton Pass fragt iOS beim Erstellen, wo der Passkey gespeichert werden soll, und du wählst Proton Pass. Unter Windows schaltest du Drittanbieter in den Windows-Einstellungen unter «Accounts» > «Passkeys» > «Advanced options» frei; 1Password beschreibt genau diesen Weg und verlangt dazu eine aktuelle Version von Windows 11, die App aus dem MSIX-Installer und in der App unter «Settings» > «Autofill» die Option «Show passkey suggestions».
Passkey erstellen und speichern
Du legst den Passkey wie gewohnt auf der Website oder in der App an; der Manager fängt die Anfrage ab. Bitwarden zeigt in der Erweiterung den Dialog «Save passkey» (auf Android bestätigst du mit «Create», auf iOS mit «Continue»; mit «Use your device or hardware key» landet er nicht in Bitwarden). Proton Pass zeigt in der Erweiterung ein Pop-up oben rechts mit «Save passkey», auf dem iPhone bestätigst du mit «Confirm». Bei 1Password unter Windows bietet Windows an, den Passkey in 1Password zu speichern; ein bestehendes Login kannst du um den Passkey ergänzen oder ihn als neues Element ablegen. NordPass legt Passkeys in einer eigenen Kategorie «Passkeys» ab; manche Websites verlangen dabei laut NordPass das Master-Passwort oder eine biometrische Bestätigung. Bitwarden erlaubt laut Hilfe nur einen Passkey pro Login-Eintrag – ein zweiter überschreibt den ersten oder kommt in einen neuen Eintrag.
Anmelden mit dem Passkey
Startest du auf der Website die Anmeldung per Passkey, schlägt der Manager den gespeicherten Passkey vor: bei Bitwarden in einem eigenen Fenster oder im Autofill-Menü, auf Android mit «Sign in», auf iOS mit «Continue»; bei Proton Pass genügt ein Klick auf den Passkey im Auswahlfenster, auf dem iPhone die Wahl zwischen Passkey und Passwort; bei 1Password wählst du aus der Liste der gespeicherten Passkeys. Entsperrt wird der Tresor wie sonst auch mit Master-Passwort oder Biometrie – bei Bitwarden musst du das Master-Passwort zusätzlich eingeben, wenn du für den Eintrag die erneute Abfrage aktiviert hast. Hat eine Website mehrere Passkeys von dir, zeigen NordPass und Proton Pass alle zur Auswahl.
Grenzen: Umzug und Anmeldung beim Manager
Ein Passkey lässt sich nicht überall von einem Manager zum anderen mitnehmen. Das BACS schreibt, dass nur einige Implementierungen das Credential Exchange Format und Protocol unterstützen. Konkret: NordPass kann Passkeys laut eigener Hilfe derzeit weder importieren noch exportieren; 1Password exportiert sie nur aus den iOS- und Android-Apps, am Desktop musst du sie bei jedem Dienst neu anlegen; Bitwarden nimmt Passkeys in den JSON-Export auf und beherrscht auf iOS 26 und Android 14 den direkten Austausch über das FIDO-Protokoll CXP, sofern die andere App es auch kann. Die Anmeldung beim Manager selbst läuft meist weiter über Master-Passwort und zweiten Faktor: Bitwarden speichert laut Hilfe keinen Passkey für das eigene Bitwarden-Konto im Tresor und braucht zum Entsperren per Passkey einen Schlüssel mit PRF-Erweiterung; NordPass nennt die passwortlose Anmeldung «in Entwicklung»; bei 1Password ist sie laut unserem Vergleich noch in der Beta.
Gerät weg, Passkey verloren: Ersatz und Wiederherstellung
Fünf Schritte, davon zwei vor dem Verlust. Grundlage: Microsoft «Manage your saved passkeys» und «What are passkeys and why they matter», die Google-Hilfe «Für die Anmeldung Passkeys statt Passwörter verwenden», das Apple-Benutzerhandbuch, die Chrome-Hilfe und die BACS-Technologiebetrachtung «Passkeys», geprüft am 03.11.2026.
Vorher: eine zweite Methode anlegen
Ein Passkey allein ist kein Rettungsanker. Lege einen zweiten Passkey auf einem anderen Gerät oder einem Hardware-Schlüssel an, behalte Backup-Codes oder einen zweiten Faktor, und lass das Passwort im Manager liegen. Microsoft rät, Passkeys wann immer möglich in einem synchronisierten Manager zu speichern – und wer sie lokal auf dem Gerät ablegt, soll sie auf weiteren Geräten wie Smartphone, Tablet und Laptop ebenfalls anlegen, als «digital spare key», einen digitalen Ersatzschlüssel. Google rät, im Konto Wiederherstellungs-E-Mail-Adresse und -Telefonnummer zu hinterlegen, bevor du sie brauchst.
Synchronisiert oder gerätegebunden – das entscheidet
Synchronisierte Passkeys im iCloud-Schlüsselbund, im Google Passwortmanager (mit PIN), im Microsoft Passwort-Manager oder in einem Passwort-Manager kommen mit der Anmeldung beim jeweiligen Dienst auf das neue Gerät; laut Microsoft brauchst du dann keinen neuen Passkey. Apple schreibt, Passkeys liessen sich über die Schlüsselbund-Wiederherstellung sogar dann wiederherstellen, wenn du alle Geräte verlierst. Gerätegebundene Passkeys sind mit dem Gerät weg: Microsoft nennt die lokale Speicherung mit Windows Hello, die Chrome-Hilfe warnt, dass Passkeys in Windows Hello oder auf einem Sicherheitsschlüssel bei Verlust, Neuinstallation oder Zurücksetzen nicht wiederhergestellt werden können. Dann hilft nur ein neuer Passkey auf dem neuen Gerät – mit einer der anderen Methoden als Türöffner.
Altes Gerät aus dem Konto werfen
Melde dich auf einem Gerät an, auf das du noch Zugriff hast, und entferne den Passkey des verlorenen Geräts. Bei Google: Google-Konto öffnen, «Sicherheit und Anmeldung», unter «So melden Sie sich in Google an» auf «Passkeys und Sicherheitsschlüssel», Passkey wählen und «Entfernen»; von Android automatisch erstellte Passkeys entfernst du, indem du unter «Meine Geräte» mit «Alle Geräte verwalten» das Gerät abmeldest. Erkennt Google einen verdächtigen Passkey, deaktiviert es ihn selbst und gibt dir 30 Tage zum Bestätigen. Bei Microsoft entfernst du den Passkey unter account.live.com/proofs/manage – erst, nachdem du eine neue Methode eingetragen hast. Bei Apple löschst du den Passkey in der App «Passwörter» und erstellst ihn neu; ein Passkey, den du mit jemandem geteilt hast, lässt sich laut Apple nur durch einen neuen ersetzen.
WhatsApp und andere Dienste
Viele Dienste verwalten Passkeys in ihren eigenen Einstellungen. Bei WhatsApp liegt der Punkt laut WhatsApp-Blog vom 25.08.2026 unter «Settings» > «Account» > «Passkeys»; dort kannst du mehrere Passkeys anlegen, etwa je einen für Android und iOS, und der Passkey ersetzt beim Anmelden die Verifizierung per Code. Prüfe nach einem Geräteverlust bei jedem wichtigen Dienst, welche Passkeys eingetragen sind, und lösche die des alten Geräts – so kann niemand, der das alte Gerät entsperren kann, damit in dein Konto.
Wenn gar nichts mehr geht
Ohne zweiten Passkey, zweiten Faktor oder Backup-Code bleibt die Kontowiederherstellung des Anbieters: bei Google über die hinterlegte Wiederherstellungs-E-Mail-Adresse und -Telefonnummer, bei Microsoft mit der Besonderheit, dass das Konto nach dem Entfernen aller Sicherheitsinformationen 30 Tage lang eingeschränkt bleibt. Bei vielen Diensten ist das Passwort weiterhin der Rückfall, etwa zum Zurücksetzen – genau deshalb warnt das BACS, dass schwache Passwörter und schlechte Passwortverwaltung trotz Passkeys realistische Angriffsmöglichkeiten bleiben. Dein Passwort muss also stark bleiben, auch wenn du es kaum noch eintippst.
Was ist ein Passkey – und warum funktioniert er nur beim echten Dienst?
Ein Passkey beruht auf dem FIDO2-Standard der FIDO-Allianz, einem Zusammenschluss von Industriepartnern. Dessen Kern bilden laut BACS zwei Protokolle: CTAP2 zwischen Gerät und «Authenticator» und WebAuthn des W3C zwischen Browser und Server. Beim Einrichten erzeugt dein Gerät ein zufälliges Schlüsselpaar für genau diesen Dienst: Der private Schlüssel bleibt auf dem Gerät oder im Authenticator, der öffentliche geht an den Dienst. Apple beschreibt dasselbe: Der Server erfährt nie, wie der private Schlüssel lautet, und der öffentliche ist nicht geheim – es gibt kein «Shared Secret» mehr, das jemand stehlen könnte.
Die Anmeldung läuft als Challenge-Response: Der Dienst schickt eine Aufgabe, dein Gerät signiert sie nach dem Entsperren mit dem privaten Schlüssel, und der Dienst prüft die Signatur mit dem öffentlichen Schlüssel. Weil die Adresse des Dienstes in die Aufgabe eingebunden ist und der Authenticator sie vor dem Signieren prüft, taugt die Antwort nur für den echten Zielserver. Das BACS schreibt, WebAuthn schütze damit wirksam vor vielen Phishing- und «Mallory-in-the-Middle»-Angriffen; Microsoft formuliert es handfest: Ein Passkey für netflix.com funktioniert nur bei netflix.com, auf einer täuschend ähnlichen Seite legt dein Gerät ihn gar nicht erst vor.
Das Wort meint laut BACS heute zweierlei: die Technik der synchronisierbaren FIDO-Schlüssel und den einzelnen privaten Schlüssel, der das Passwort ersetzt. Fingerabdruck und Gesicht sind dabei nur der Türöffner zum Schlüssel auf dem Gerät – die biometrischen Daten bleiben laut Google und Chrome-Hilfe auf dem Gerät und werden nicht an Google weitergegeben. Eine ausführliche Erklärt-Seite «Was ist ein Passkey?» erscheint am 04.11.2026.
Warum ein Passkey besser ist als ein Passwort
Das BACS hält in seiner Technologiebetrachtung «Passkeys» vom September 2025 fest, dass sich über die Sicherheit von Passkeys keine allgemeingültigen Aussagen machen lassen, weil der Teufel in der jeweiligen Implementierung steckt – «Aus mindestens drei Gründen sind aber Passkeys immer besser als Passwörter»: Erstens sind sie pro Zielserver unterschiedlich und müssen einzeln kompromittiert werden, während Passwörter oft für viele Dienste wiederverwendet werden. Zweitens sind sie pseudozufällig erzeugt und lassen sich nicht erraten. Drittens werden sie nicht über die Leitung übertragen, können also weder mitgelesen noch für «Replay»-Angriffe missbraucht werden. Das BACS begrüsst und unterstützt die Entwicklung ausdrücklich und rechnet damit, dass sich FIDO2 in Form verschiedener Passkey-Implementierungen durchsetzt – Google, Apple und Microsoft ersetzten Passwörter, wo immer möglich.
Wie weit das schon ist, zeigt die FIDO Alliance in ihrer Mitteilung vom 15.10.2026: rund 7 Milliarden Passkeys weltweit, und bei den 15 Verbraucherdiensten ihres «Passkey Index» – darunter Amazon, Google, Microsoft, PayPal, Shopify, TikTok und WhatsApp – laufe «more than a third of successful sign-ins» über einen Passkey, fast dreimal schneller als mit Passwort und klassischem zweiten Faktor. Jeder Teilnehmer, der Phishing misst, meldet laut FIDO seither weniger erfolgreiche Angriffe. Google ergänzt auf seiner Hilfeseite den Alltagsnutzen: Passkeys können nicht geteilt, kopiert, aufgeschrieben oder versehentlich weitergegeben werden.
Für dich heisst das: Der Passkey nimmt dir die zwei grössten Passwort-Risiken ab – Wiederverwendung und Phishing. Was er nicht abnimmt, ist die Pflege des Rückfalls: Solange ein Dienst dein Passwort behält, muss es stark und einzigartig sein (→ Sicheres Passwort erstellen – und was 2026 wirklich sicher ist), und für Dienste ohne Passkey bleibt der zweite Faktor die beste Absicherung (→ Zwei-Faktor-Authentifizierung bei Google einrichten – Aufforderung, App, Schlüssel oder Passkey).
Synchronisiert oder gerätegebunden: welcher Passkey wie sicher ist
Ursprünglich sollte der private Schlüssel laut BACS fest und nicht auslesbar im Authenticator liegen («device-bound authenticators»). Weil das mit mehreren Geräten unpraktisch ist, hat die FIDO-Allianz die Synchronisierung über einen Cloud-Speicher nachgereicht («synced authenticators») – genau das sind die Passkeys in iCloud-Schlüsselbund, Google Passwortmanager, Microsoft Passwort-Manager und in Passwort-Managern. Das BACS sagt klar, dass alle diese Vereinfachungen «zu Lasten der Sicherheit gehen» und der ursprüngliche Hardware-Schutz für eine grosse Marktdurchdringung aufgegeben wurde; wie stark eine Implementierung vom Standard abweicht, müsse man im Einzelfall anschauen. Die FIDO-Allianz kennt dafür drei Zertifizierungsstufen: L1 erlaubt beliebige Hard- und Software, L2 verlangt ein Secure Element oder eine Trusted Execution Environment, L3 eine von der Allianz genehmigte Umgebung – dem BACS ist diese Einteilung für Sicherheitsbetrachtungen zu grob.
In der Technologiebetrachtung «Sicherheitsklassen für Authentifikationsverfahren» vom September 2026 ordnet das BACS die Verfahren ein: Passwort allein steht in «tief», synchronisierte Passkeys in «mittel*», FIDO2-Hardware-Schlüssel ohne Synchronisierung in «hoch*» – der Stern markiert Verfahren, die gegen Phishing in Echtzeit schützen. Beide Passkey-Varianten sind also phishing-resistent; der Unterschied liegt darin, ob der Schlüssel in spezieller Hardware bleibt oder über eine Cloud auf mehrere Geräte kopiert werden kann. Apple hält dagegen, dass der iCloud-Schlüsselbund Ende-zu-Ende mit Schlüsseln verschlüsselt ist, die Apple nicht kennt, und dass Passkeys selbst bei Verlust aller Geräte wiederherstellbar bleiben.
Unsere praktische Empfehlung: Für Privatpersonen sind synchronisierte Passkeys die richtige Wahl – im iCloud-Schlüsselbund, im Google Passwortmanager, im Microsoft Passwort-Manager oder in einem unabhängigen Passwort-Manager, wenn du Geräte verschiedener Hersteller nutzt (→ Beste Passwort-Manager 2026: 1Password, NordPass, Bitwarden und Proton Pass im Vergleich). Der Verlustfall ist damit gelöst, und gegen Phishing bist du geschützt. Für besonders wichtige Konten – E-Mail, Passwort-Manager, Bank – lohnt sich zusätzlich ein Hardware-Schlüssel, am besten zwei, weil er sich nicht wiederherstellen lässt.
Wo Passkeys heute schon funktionieren
Beim Google-Konto ist der Passkey seit dem 10.10.2023 die Standardoption für private Konten, beim Apple Account und bei Websites in Safari läuft er über den iCloud-Schlüsselbund, beim Microsoft-Konto über die «Erweiterten Sicherheitsoptionen». WhatsApp meldete am 25.08.2026, dass mehr als eine Milliarde Menschen ihr Konto mit einem Passkey schützen – nach der Welle gekaperter Konten in der Schweiz ein guter Grund, ihn dort einzuschalten (→ Gefälschte Abstimmungen kapern WhatsApp-Konten: über 50 Meldungen im Oktober – das BACS warnt). Die 15 Dienste im Passkey Index der FIDO Alliance, darunter Amazon, PayPal, Shopify und TikTok, bieten ihn ebenfalls an.
Nicht jede App und Website ist so weit. Apple, Google und Microsoft sagen es gleichlautend: Siehst du beim Anmelden oder in den Kontoeinstellungen keine Option für einen Passkey, unterstützt der Dienst ihn derzeit nicht. Dann bleibt Passwort plus zweiter Faktor – und ein Blick in die Sicherheitseinstellungen in ein paar Monaten.
Neu ist die automatische Passkey-Erstellung: Meldest du dich mit einem gespeicherten Passwort an, kann die Website im Hintergrund einen Passkey anlegen. Apple beschreibt das für Websites und Apps, Chrome speichert ihn im Google Passwortmanager und informiert dich, Edge legt ihn im Microsoft Passwort-Manager ab. Wer das nicht will, schaltet in Chrome unter «Passwörter und Autofill» > «Google Passwortmanager» > «Einstellungen» die Option «Für eine schnellere Anmeldung Passkey automatisch erstellen lassen» aus und in Edge unter «Einstellungen» > «Kennwörter und AutoAusfüllen» > «Microsoft Passwort-Manager» > «Weitere Einstellungen» die Option «Automatisch Upgrade auf Passkeys». Deine bisherigen Anmeldedaten bleiben in beiden Fällen bestehen.
Grenzen und Risiken: was ein Passkey nicht löst
Das Passwort bleibt. Das BACS weist darauf hin, dass viele Einsatzgebiete von Passkeys die Weiternutzung von Passwörtern ermöglichen oder sogar erfordern, etwa als Backup zum Zurücksetzen – schwache Passwörter und schlechte Passwortverwaltung bleiben damit realistische Angriffswege. Wer den Passkey einrichtet und das alte, überall gleiche Passwort behält, hat die Hintertür nur übersehen, nicht geschlossen.
Das Gerät ist der Schlüssel. Google schreibt, nach dem Erstellen eines Passkeys könne jede Person, die dein Gerät entsperren kann, auf dein Google-Konto zugreifen, auch wenn du dich dort abgemeldet hast. Darum: keine Passkeys auf gemeinsam genutzten Geräten, Displaysperre ist Pflicht, und ein Passkey, der versehentlich auf einem fremden Gerät gelandet ist, wird sofort aus dem Konto entfernt. Konten von Arbeitgeber oder Schule können laut Google und Microsoft eingeschränkt sein – Google Workspace lässt die reine Passkey-Anmeldung nur zu, wenn die Administration es erlaubt, Microsoft-Organisationen können Speicherorte sperren. Und im Inkognitomodus funktionieren Passkeys laut Google bei manchen Systemen nicht.
Der Umzug ist noch nicht gelöst. Das BACS nennt das Credential Exchange Format und Protocol, mit dem sich Passkeys einzeln exportieren und importieren liessen, unterstützt aber nur in einigen Implementierungen; unsere Recherche bei den vier Passwort-Managern bestätigt das Bild von Bitwarden mit CXP bis NordPass ganz ohne Export. Und ein Passkey schützt dich nicht vor Schadsoftware auf dem eigenen Gerät und nicht vor Betrug am Telefon, bei dem dich jemand zum Freigeben einer Anmeldung drängt. Halte Betriebssystem und Browser aktuell – Google nennt das als Voraussetzung, damit Passkeys sicher funktionieren (→ Apple stopft 329 Sicherheitslücken auf einen Schlag – und liefert alten iPhones den Fix für eine ausgenutzte Lücke nach) – und lies, wie Betrüger Buchungen und Zahlungen fälschen (→ Hotel-Phishing mit 7,5 Prozent «Cashback» zielt auf TWINT-Konten – das BACS warnt).
Einordnung von DealsScout: in dieser Reihenfolge umstellen
Stell zuerst die drei grossen Konten um, die alle anderen aufschliessen: Google, Apple und Microsoft. Dort ist der Passkey heute Standard, der Weg dauert pro Konto wenige Minuten, und die Konten hängen am E-Mail-Postfach, über das sich alles andere zurücksetzen lässt. Danach kommen die Dienste, die Passkeys anbieten – WhatsApp, Zahlungsdienste, Shops; wo die Option fehlt, bleibt Passwort plus zweiter Faktor (→ Zwei-Faktor-Authentifizierung bei Google einrichten – Aufforderung, App, Schlüssel oder Passkey).
Wer nur Apple- oder nur Android-Geräte nutzt, ist mit iCloud-Schlüsselbund oder Google Passwortmanager gut bedient. Wer mischt – iPhone und Windows-PC, Android und Mac –, nimmt einen Passwort-Manager, der Passkeys und Passwörter auf allen Plattformen synchronisiert; Bitwarden und Proton Pass tun das laut unserem Vergleich auch gratis. Und bei jedem Konto gilt: immer zwei Wege hinein – zweiter Passkey, Hardware-Schlüssel, Backup-Codes oder ein starkes Passwort mit zweitem Faktor (→ Sicheres Passwort erstellen – und was 2026 wirklich sicher ist). Der Passkey macht die Anmeldung einfacher und sicherer; die Vorsorge für den Verlustfall bleibt deine Aufgabe.
Gut zu wissen
- Zwei Wege ins Konto: ein zweiter Passkey auf einem anderen Gerät oder Hardware-Schlüssel, dazu Backup-Codes oder Passwort plus zweiter Faktor. Microsoft nennt den zweiten Passkey einen «digital spare key».
- Nur auf eigenen Geräten: Laut Google kommt jede Person, die dein Gerät entsperren kann, mit dem Passkey ins Konto – auch nach dem Abmelden. Kein Passkey auf dem Familien-Tablet oder dem Hotel-PC.
- Displaysperre ist Pflicht: Ohne aktive Displaysperre zeigt Google den Passkey beim Anmelden nicht einmal an.
- Die «PIN für den Google Passwortmanager» notieren: Chrome verlangt sie beim ersten Passkey am Computer, und sie stellt deine Passkeys auf einem neuen Gerät wieder her.
- Passwort im Manager behalten und stark halten: Viele Dienste nutzen es weiter zum Zurücksetzen – darum bleibt ein schwaches Passwort laut BACS ein Risiko (→ Sicheres Passwort erstellen – und was 2026 wirklich sicher ist).
- Benachrichtigungen zu Passkeys ernst nehmen: Google deaktiviert verdächtige Passkeys und gibt dir 30 Tage zum Bestätigen; neue Passkeys sind bis zu 7 Tage nicht für die Anmeldung frei. Was du nicht selbst angelegt hast, entfernst du.
- Phishing-Seiten bekommen keinen Passkey: Fragt eine angebliche Anmeldeseite nach deinem Passwort, obwohl du dort einen Passkey hast, ist das ein Warnsignal – echte Dienste bieten den Passkey an, gefälschte können es nicht.
- Windows 11 aktuell halten: Die Passkey-Verwaltung in den Einstellungen und das Speichern in Drittanbieter-Managern brauchen laut Microsoft Windows 11 mit aktuellen Updates; in Chrome mindestens Version 22H2.
FAQ
Was ist ein Passkey, ganz kurz?
Ein Schlüsselpaar nach dem FIDO2-Standard: Der private Schlüssel bleibt auf deinem Gerät oder im Schlüsselbund, der öffentliche liegt beim Dienst. Beim Anmelden signiert dein Gerät nach dem Entsperren mit Fingerabdruck, Gesicht oder PIN eine Aufgabe des Dienstes, und der Dienst prüft die Signatur. Weil die Adresse des Dienstes Teil der Aufgabe ist, funktioniert der Passkey laut BACS nur beim echten Zielserver – Phishing-Seiten gehen leer aus. Du tippst kein Passwort mehr, und es gibt nichts, was ein Datenleck beim Dienst preisgeben könnte.
Brauche ich weiterhin ein Passwort?
Bei den meisten Diensten ja, zumindest als Rückfall. Google lässt dich mit «Wenn möglich, Passwort überspringen» ohne Passwort anmelden, behält es aber im Konto; Apple führt Passkey und Passwort für dieselbe Website nebeneinander; Microsoft schreibt, bestehende Anmeldedaten blieben beim automatischen Anlegen eines Passkeys unverändert. Das BACS warnt genau deshalb, dass Passwörter als Backup zum Zurücksetzen weiterleben und schwache Passwörter ein Risiko bleiben. Halte es also stark und einzigartig (→ Sicheres Passwort erstellen – und was 2026 wirklich sicher ist), auch wenn du es kaum noch brauchst.
Was, wenn ich mein Handy verliere?
Entscheidend ist, wo der Passkey lag. Synchronisierte Passkeys – iCloud-Schlüsselbund, Google Passwortmanager mit PIN, Microsoft Passwort-Manager, Passwort-Manager – kommen mit der Anmeldung beim Manager aufs neue Gerät; Apple verspricht die Wiederherstellung sogar bei Verlust aller Geräte. Gerätegebundene Passkeys in Windows Hello oder auf einem Sicherheitsschlüssel sind laut Chrome-Hilfe und Microsoft nicht wiederherstellbar. Melde dich dann mit deiner Ersatzmethode an, entferne den alten Passkey aus dem Konto (Google: «Passkeys und Sicherheitsschlüssel» > «Entfernen»; Microsoft: account.live.com/proofs/manage) und lege einen neuen an. Ohne Ersatzmethode bleibt nur die Kontowiederherstellung – darum den Reiter «Gerät weg» vorher lesen.
Sind Passkeys sicherer als 2FA per App oder SMS?
Ja, laut den BACS-Sicherheitsklassen vom September 2026: Passwort plus SMS-Code oder Authenticator-App steht in «mittel» ohne Stern – sicher gegen gestohlene Passwörter, nicht gegen Phishing in Echtzeit, bei dem du den Code selbst auf einer gefälschten Seite eingibst. Synchronisierte Passkeys erreichen «mittel*», FIDO2-Hardware-Schlüssel ohne Synchronisierung «hoch*»; der Stern steht für Phishing-Resistenz. Microsoft zählt Passkeys zudem als Mehrfaktor-Verfahren, weil du das Gerät besitzen und es mit Biometrie oder PIN entsperren musst. Wie du den zweiten Faktor für Dienste ohne Passkey einrichtest, zeigt unsere Google-Anleitung (→ Zwei-Faktor-Authentifizierung bei Google einrichten – Aufforderung, App, Schlüssel oder Passkey).
Kann ich einen Passkey auf mehreren Geräten nutzen?
Ja, auf zwei Arten. Synchronisierte Passkeys stehen auf allen Geräten bereit, die beim selben Manager angemeldet sind – laut Apple auf allen Geräten mit demselben Apple Account, laut Google überall, wo du in Chrome oder auf Android mit demselben Google-Konto angemeldet bist, laut Microsoft über den Microsoft Passwort-Manager oder einen Drittanbieter. Oder du nutzt den Passkey eines Geräts auf einem anderen: Der Computer zeigt einen QR-Code, du scannst ihn mit dem Smartphone und bestätigst dort; Microsoft beschreibt dabei eine Nähe-Prüfung, Google verlangt Bluetooth. Alternativ legst du auf jedem Gerät einen eigenen Passkey an, wie es Google für mehrere Geräte vorschlägt.
Kann jemand mit meinem Fingerabdruck oder Gesicht an meine Konten?
Biometrie entsperrt nur den Schlüssel auf deinem Gerät und wird nicht übertragen: Google und die Chrome-Hilfe schreiben, die biometrischen Daten blieben auf dem Gerät und würden zu keinem Zeitpunkt an Google weitergegeben; Apple nutzt Face ID oder Touch ID nur, um die Verwendung des Passkeys zu autorisieren. Wer deine Konten übernehmen will, braucht also dein Gerät plus dessen Entsperrung. Genau darum warnt Google, Passkeys nur auf eigenen Geräten anzulegen – wer das Gerät entsperren kann, kommt ins Konto, egal ob per Fingerabdruck, Gesicht oder PIN.
Warum bietet mir eine Website keinen Passkey an?
Meist, weil der Dienst Passkeys noch nicht unterstützt – Apple, Google und Microsoft sagen übereinstimmend, dass die Option dann fehlt. Andere Gründe aus den Hilfeseiten: Die Displaysperre ist aus (Google zeigt den Passkey dann nicht an), du bist im Inkognitomodus, Betriebssystem oder Browser sind zu alt (Google: Android 9, iOS 16, Windows 10, macOS Ventura, ChromeOS 109), der iCloud-Schlüsselbund ist nicht aktiviert, oder du nutzt ein Firmen- oder Schulkonto mit Einschränkungen. Wer bei Google oft «Andere Option wählen» anklickt, bekommt den Passkey laut Hilfe seltener angeboten – mehrmals mit Passkey anmelden stellt das wieder um. Bei Passwort-Managern hilft auch ein Blick, ob der Manager als Passkey-Anbieter freigeschaltet ist.
Was heisst «Hauptschlüssel» bei Microsoft?
Dasselbe wie Passkey. Microsofts deutsche Hilfeseiten sind teilweise maschinell übersetzt – die Seite heisst «Erstellen und Speichern eines Hauptschlüssels», im Text und in den Dialogen steht aber «Passkey», etwa «Passkey für die Anmeldung erstellen?» oder «Hauptschlüssel verwenden» beim QR-Scan. Zwei der drei Microsoft-Seiten gibt es auch unter der deutschen Adresse nur auf Englisch; deshalb nennen wir die Windows-Einstellungen für Passkeys mit ihren englischen Namen («Accounts» > «Passkeys»). Lass dich vom Wort nicht irritieren: Gemeint ist immer der FIDO2-Passkey, derselbe Standard wie bei Apple und Google.
Kann ich Passkeys zwischen Apple, Google und einem Passwort-Manager umziehen?
Noch nicht überall. Das BACS schreibt, dass nur einige Implementierungen das Credential Exchange Format und Protocol unterstützen, mit dem sich Passkeys einzeln exportieren und importieren liessen. Unsere Recherche bestätigt das: Bitwarden exportiert Passkeys im JSON-Format und tauscht sie auf iOS 26 und Android 14 direkt per CXP aus, 1Password nur aus den iOS- und Android-Apps, NordPass weder ein noch aus. Der sichere Weg beim Wechsel ist deshalb, Passkeys beim neuen Manager pro Dienst neu zu erstellen und die alten im Konto des Dienstes zu löschen – was welcher Manager sonst kann, steht in unserem Vergleich (→ Beste Passwort-Manager 2026: 1Password, NordPass, Bitwarden und Proton Pass im Vergleich).
Unser Vergleich der Passwort-Manager 2026 zeigt, welche Dienste Passkeys und Passwörter über Apple, Android und Windows hinweg synchronisieren, was die Gratis-Pläne von Bitwarden und Proton Pass können, was 1Password und NordPass kosten und wo Passkeys beim Anbieterwechsel hängen bleiben – mit Preisen, Prüfdaten und Sicherheitsvorfällen, ohne eigenen Praxistest.
Zum Passwort-Manager-VergleichQuellen
- Google-Konto-Hilfe (deutsch): Für die Anmeldung Passkeys statt Passwörter verwenden (Anforderungen Android 9, iOS 16, Windows 10, macOS Ventura, ChromeOS 109, Displaysperre, iCloud-Schlüsselbund, Bluetooth, Inkognitomodus; myaccount.google.com/signinoptions/passkeys, «Passkey erstellen», «Anderes Gerät verwenden», 6 Stunden auf Android, 7 Tage, 30 Tage, «Wenn möglich, Passwort überspringen», «Andere Option wählen» > «Passkey verwenden», «Passkeys und Sicherheitsschlüssel» > «Entfernen», Warnung zu geteilten Geräten, Workspace) – abgerufen am 3. November 2026
- Android-Hilfe (deutsch): Mit Passkeys in Apps und auf Websites anmelden («Passkey erstellen», Displaysperre, «Einstellungen» > «Passwörter, Passkeys & Konten», Samsung Pass, Keeper, 1Password, Schaltfläche «Ein») – abgerufen am 3. November 2026
- Google Chrome-Hilfe (deutsch), Computer: Passkeys in Chrome verwalten (Windows 10, ChromeOS 129, «Erstellen», «PIN für den Google Passwortmanager», Dreipunkt-Menü > «Passwörter und Autofill» > «Google Passwortmanager», «Für eine schnellere Anmeldung Passkey automatisch erstellen lassen», «Alle Google Passwortmanager-Daten löschen», Windows Hello ohne Backup, Windows 11 22H2, biometrische Daten bleiben auf dem Gerät) – abgerufen am 3. November 2026
- Google-Blog: Passwordless by default: Make the switch to passkeys (10.10.2023; Passkeys Standard für private Google-Konten, «Skip password when possible») – abgerufen am 3. November 2026
- Apple, iPhone-Benutzerhandbuch (Schweiz): Passkeys zum Anmelden bei Websites und Apps auf dem iPhone verwenden (iCloud-Schlüsselbund und Zwei-Faktor-Authentifizierung nötig, «Fortfahren», App «Passwörter», «Weitere Optionen» > «Passkey von einem Gerät in der Nähe», «Auf einem anderen Gerät sichern», «Passkey auf einem Gerät mit Kamera sichern», «Passkeys» > «Bearbeiten» > «Löschen» > «Passkey löschen», automatische Passkeys) – abgerufen am 3. November 2026
- Apple Support (Schweiz): Gespeicherte Passwörter und Passkeys auf dem iPhone finden (28.10.2026; Passwörter-App ab iOS 18, iOS 17 oder älter «Einstellungen» > «Passwörter», «Passkey löschen», «Gelöscht»/«Zuletzt gelöscht», Siri «Zeige meine Passwörter», iCloud-Schlüsselbund) – abgerufen am 3. November 2026
- Apple Support (Schweiz): iCloud-Schlüsselbund einrichten (05.10.2026; Zwei-Faktor-Authentifizierung Voraussetzung, «Einstellungen» > Name > «iCloud» > «Passwörter» > «Dieses [Gerät] synchronisieren», Mac «Diesen Mac synchronisieren», Ende-zu-Ende-Verschlüsselung) – abgerufen am 3. November 2026
- Apple Support (Schweiz): Informationen zur Sicherheit von Passkeys (WebAuthn, Schlüsselpaar, kein Shared Secret, Face ID/Touch ID zur Autorisierung, iCloud-Schlüsselbund Ende-zu-Ende verschlüsselt mit Apple unbekannten Schlüsseln, Wiederherstellung bei Verlust aller Geräte, Zwei-Faktor-Authentifizierung erforderlich) – abgerufen am 3. November 2026
- Microsoft Support (deutsch): Erstellen und Speichern eines Hauptschlüssels (account.live.com/proofs/manage, «Neue Methode zum Anmelden oder Überprüfen hinzufügen», «Gesicht, Fingerabdruck, PIN oder Sicherheitsschlüssel», «Weiter»/«Erstellen», «Ändern»/«Speichern auf eine andere Weise», vier Speicherorte, «Hauptschlüssel verwenden», Bluetooth, «Passkey für die Anmeldung erstellen?», Edge «Automatisch Upgrade auf Passkeys») – abgerufen am 3. November 2026
- Microsoft Support (englisch): Manage your saved passkeys («Accounts» > «Passkeys», «Delete passkey», «Advanced options», «Save passkeys to this Windows device», Drittanbieter-Manager, Passkeys im Konto umbenennen und entfernen, 30 Tage eingeschränkter Zustand, Backup mit synchronisiertem Manager, neues Gerät) – abgerufen am 3. November 2026
- Microsoft Support: What are passkeys and why they matter (unter der deutschen Adresse nur auf Englisch; Schlüsselpaar, «digital spare key», synchronisierte und gerätegebundene Passkeys, Mehrfaktor, Phishing-Resistenz am Beispiel netflix.com, Windows 11 und Updates, Firmengeräte, iOS 16, Android 9) – abgerufen am 3. November 2026
- BACS-Technologiebetrachtung: Passkeys (September 2025; FIDO2, CTAP2 und WebAuthn, Schlüsselpaar, Challenge-Response, Schutz vor Phishing und «Mallory-in-the-Middle», device-bound und synced authenticators, CXF/CXP, Zertifizierungsstufen L1–L3, «immer besser als Passwörter», Passwörter als Backup bleiben Risiko) – abgerufen am 3. November 2026
- BACS-Technologiebetrachtung: Sicherheitsklassen für Authentifikationsverfahren, -mittel und -dienste (September 2026; Passwort allein «tief», Passwort plus SMS oder Authenticator-App «mittel», synchronisierte Passkeys «mittel*», FIDO2-Hardware ohne Synchronisierung «hoch*»; Stern = resistent gegen Echtzeit-Phishing) – abgerufen am 3. November 2026
- FIDO Alliance: 7 Billion Passkeys and Counting (15.10.2026; rund 7 Milliarden Passkeys, «More than a third of successful sign-ins now use a passkey», fast dreimal schneller, weniger erfolgreiche Phishing-Angriffe, Passkey Index mit 15 Diensten) – abgerufen am 3. November 2026
- WhatsApp-Blog: One billion people are now protected with passkeys on WhatsApp (25.08.2026; «Settings» > «Account» > «Passkeys», mehrere Passkeys pro Konto, Passkey ersetzt Verifizierung per Code) – abgerufen am 3. November 2026
- Bitwarden-Hilfe: Autofill Passkeys («Save passkey», «Use your device or hardware key», «Settings» > «Notifications» > «Ask to save and use passkeys», Android «Create»/«Sign in», iOS «Continue», iOS 17, Android 14, ein Passkey pro Eintrag, JSON-Export, CXP auf iOS 26 und Android 14, kein Passkey für das Bitwarden-Konto im Tresor, PRF) – abgerufen am 3. November 2026
- 1Password-Support: Save and sign in with passkeys on Windows (aktuelles Windows 11, MSIX-Installer, «Settings» > «Autofill» > «Show passkey suggestions», Windows «Accounts» > «Passkeys» > «Advanced options», Export nur aus iOS- und Android-Apps) – abgerufen am 3. November 2026
- NordPass-Support: Passkeys FAQs (eigene Kategorie «Passkeys», alle Apps, Web Vault und Erweiterungen für Firefox, Safari und Chrome-basierte Browser, kein Import/Export, passwortlose Anmeldung bei NordPass in Entwicklung, Master-Passwort oder Biometrie beim Erstellen, mehrere Passkeys pro Website) – abgerufen am 3. November 2026
- NordPass-Support: How to enable passkeys on iOS devices («Settings» > «Passwords» > «Password Options» > NordPass, iOS 17) – abgerufen am 3. November 2026
- Proton-Support: How to use Proton Pass passkeys (Erweiterung mit «Save passkey», Android 14 und Standard-App für Passwörter und Passkeys, iOS 17 und «Confirm», mehrere Passkeys pro Website, Firefox auf iPhone und iPad ohne Passkeys) – abgerufen am 3. November 2026
Ali Cetinkaya ist Wirtschaftsinformatiker mit über 15 Jahren Erfahrung in IT und Online-Marketing. Für DealsScout wertet er Tarife, Tools und Deals aus – ehrlich, transparent und ohne Fachchinesisch.
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